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Die Kilimandscharo-Routen

Machame Marangu Lemosho Rongai Umbwe Übersichtstabelle




Machame-Route:
Mit ihrer reichen Vegetation und abwechslungsreiches Profil ist die Machame-Route eine der beliebtesten Routen der letzten Jahre. Sie zählt zu den landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Routen; mit einem fantastischen Panorama über das Moorland des Shira-Plateaus und dem Western Breach des Kilimandscharos. Da die Begehung auf diesem Weg mindestens 6 Tage dauert und wegen der vielen Auf- und Abstiege in den Tälern am Südhang des Kilimandscharos, fällt die Akklimatisation leichter, als bei den 5-Tages-Varianten.




Marangu-Route:
Die klassische Marangu-Route ist ohne Zweifel die populärste und am meisten begangene Route. Auf ausgebauten Wegen und mit der Möglichkeit in einfachen Hütten zu übernachten kann man komfortabel den Gipfel erreichen ohne zu zelten. Trotzdem handelt es sich um eine anspruchsvolle Trekkingtour die man nicht unterschätzen sollte. Auf dieser Route machen wir auf 3700m einen zusätzlichen Akklimatisationstag, an dem wir zum Fuße des Mawenzis laufen.



Lemosho-Route (West-Ost-Überschreitung):
(auch Shira oder Londorosi) An den westlichen Ausläufern des Kilimandscharomassivs beginnt die für uns schönste Route am Kilimandscharo. Sie führt durch unberührte Landschaften mit einer faszinierenden Pflanzenwelt und bietet einzigartige Fernblicke auf den Amboseli Nationalpark sowie auf den benachbarten Mt. Meru. Die unberührte Landschaft wechselt täglich ihr Bild. Am ersten Tag führt der Weg durch dicht bewachsenen Regenwald. Bereits am zweiten Tag wird die Sicht auf den Kibo frei. Der Weg über das Shira Plateau am dritten Tag, lässt das Ziel nur langsam näher rücken. Obwohl sie auf relativ großer Höhe beginnt ist die Akklimatisation durch das ständige auf und ab sehr gut gewährleistet. Der Abstieg geht über die Mweka Route und diese Route ist somit eine West-Ost-Überschreitung des Kilimandscharo-Massivs.



Rongai-Route (Nord-Süd-Überschreitung):
(auch Nalemoru oder Kikelewa) Obwohl die Rongai-Route zu den einfachsten Routen zählt wird sie selten begangen und bietet viel Ruhe beim aufstieg. Sie bietet faszinierende Aussichten auf die weiten Landschaften des südlichen Kenias, bis hin zu den Chyulu Hills. Ihren besonderen Reiz erhält sie aber auch durch die geringen Niederschläge. Wegen ihrer spärlichen Vegetation und der kargen Landschaft wird sie gerne die Wüstenroute genannt und ist insbesondere für die regenreiche Zeit (April/Mai) zu empfehlen. Der Abstieg geht über die Marangu-Route und diese Route ist somit eine Nord-Süd-Überschreitung des Kilimandscharo-Massivs.



Umbwe-Route:
Dies ist wohl die schwierigste und anspruchvollste Route auf den Gipfel des Kilimandscharos. Durch die grünen und dicht bewachsenen Hänge des Kilimandscharo führt sie auf direktestem Weg zum Gipfel. Die Wegstrecken sind zwar relativ kurz aber dafür umso steiler. Diese Strecke kann man insbesondere erfahrenen Bergwanderern mit Höhenerfahrung und guter Kondition empfehlen.






Übersichtstabelle zu den verschiedenen Routen*:

Route "Vorteile" "Nachteile"
Machame
Whisky
landschaftlich sehr schöne Route
gute Akklimatisation
Aussicht auf Mt. Meru und Mawenzi
relativ preisgünstige Route
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Machame-/Mweka-Route)
in der Monaten Jan, Feb, Jul, Aug, Sep sehr frequentiert,
relativ lang
Marangu
Coca-Cola
gut ausgebaute Wege
Übernachtungen in Hütten
gute Sicht auf Kibo u. Mawenzi
Verkauf von Getränken i.d. Hütten
bei 6-tägige Variante gute Akklimatisation
kürzeste und günstigste Route
Auf- und Abstieg identisch
in der Trockenzeit staubig
zur Hauptreisezeit sehr frequentiert
bei 5-tägiger Variante schlechte Akklimatisation
kürzeste Route
Lemosho
Shira
Londorosi
Landschaftlich sehr reizvolle Route
sehr abwechslungsreich
bis zum Barranco Camp wenig frequentiert
sehr gute Akklimatisierung
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Lemosho-/ Mweka-Route)
relativ lang
langer Anfahrtsweg
Rongai
Kikeleva
Loitokitok
Nalemoru
landschaftlich sehr reizvoll
selten begangene Route
gut ausgebaute Wege
"beste" Route für die Regenzeit
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Rongai-/Marangu-Route)
sehr langer Anfahrtsweg
in der Trockenzeit sehr staubig
Umbwe selten begangene Route
landschaftlich sehr schön und unangetastet
kurze Route
Auf- und Abstieg unterschiedlich (Umbwe-/Mweka-Route)
kurze Route
keine gute Akklimatisation
"schwierigste"/steilste Route
bei Regen schwieriger Aufstieg
* Alle Angaben sind mehr oder weniger Subjektiv.





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