Canyons, Sanddünen und Meer im südlichem Namibia
Diese Rundreise führt uns zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im südlichem Namibia. Wir besuchen den beeindruckenden Fish River Canyon, die Diamantenstadt Lüderitz, die weltberühmten roten Dünen von Sossusvlei in der ältesten Wüste der Welt und die kleine Kolonialstadt Swakopmund.
 |  |  |  |  |  |  |
| I |
--- |
5x |
7x |
13 Tage |
min. 4 Pers. |
max. 6 Pers. |
Kleine Rundreise im südlichen Namibia, die neben den klassischen Höhepunkten auch noch so manchen Geheimtipp ansteuert
Erleben Sie faszinierende Landschaften und deren einzigartige Farbenpracht
Eine ideale Reise für all diejenigen, die genügend Zeit haben, um die einzigartige Natur und die Weiten Namibias näher kennen zu lernen und zu entdecken
Windhoek, Kalahari, Köcherbaumwald, Fish River Canyon, Lüderitz, Kolmanskop, Tirasberge, Namib Naukluft, Gamsberg Pass, Sossusvlei, Swakopmund
|
 |
Termine und Preise:
| Termin: | Verfügbarkeit: | Preis: | Reise-Nr.: | Zur Buchung: |
| Termine auf Anfrage |  | € 1260,- | NR2 | jetzt anfragen |
Aufpreis für Lodges /Guesthouses "Classic": 190 Euro
Aufpreis für Lodges /Guesthouses "Comfort": 570 Euro
Hotelkategorien
Reisebeschreibung: |
1. Tag: Ankunft in Windhoek (-/-/-; Hotel)
Am ersten Tag treffen die verschiedenen Reiseteilnehmer in Windhoek ein. Es besteht die Möglichkeit einen Spaziergang durch die Stadt zu machen oder einfach im Hotel auszuruhen. Am Abend findet noch eine Besprechung Ihrer bevorstehenden Reise und deren Verlauf statt.
2. Tag: Von Windhoek zum Hardap Damm (F/-/A; Zelt)
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir Richtung Süden auf. Die Strecke entlang der Auas-Gebirge und der Savannenlandschaft der Kalahari-Region eignet sich hervorragend zur Einstimmung auf Namibia. Wir fahren immer weiter südlich und folgen dem Verlauf des Fish Rivers, der sich östlich von uns bis hin an den Hardap Damm schlängelt. Der 1962 errichtete Damm ist der grösste Stausee in Namibia mit einer Wasserfläche von rund 25 qkm und einer Staumauer von 862 m Länge. Aufgestaut wird der Fish River, der einzige Fluss im Landesinneren, der nahezu ganzjährig Wasser führt. Hier gibt es ein kleines Wildschutzgebiet von rund 20.000 ha, wo wir auf schönen Wanderungen verschiedene Antilopen als auch Bergzebras und Strauße sowie eine reiche Vogelwelt beobachten können. Boots- und Angelausflüge sind ebenfalls möglich. Übernachtet wird am Rande der Kalahari auf dem Anib Campsite, wo wir beim abendlichen Grillen die ersten Eindrücke Namibias ausklingen lassen können.
3. Tag: Kalahari-Wüste und Köcherbaumwald (F/-/-; Hotel)
Bei Sonnenaufgang inmitten der Kalahari-Wüste können Sie heute so richtig gut in den Tag starten. Es geht immer weiter südlich durch das Stammesgebiet der Nama. Nach einiger Zeit erreichen wir über die Hochebene die beeindruckende Landschaft rund das Gebiet des Köcherbaumwaldes, welcher 1955 mit seinen rund 250 Köcherbäumen zum Nationalen Denkmal erklärt wurde. Wir haben hier nun die Möglichkeit auf einem Rundweg die vermutlich 200-300 Jahre alten und um die 5 Meter hohen Aloen aus nächster Nähe zu betrachten. Als weitere Sehenswürdigkeit gelten die benachbarten bizarren Felsformationen aus Doleritgestein. Der Platz wird „Spielplatz der Riesen“ genannt, weil es aussieht, als seien die aufgetürmten Steine das Werk von Riesen. Am Abend fahren wir nach Keetmanshoop, wo wir in einem gemütlichen Guesthouse übernachten.
4. Tag: Endlose Weiten bis hin zum Fish River Canyon (F/-/A; Zelt)
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es frühmorgens los. Die buschige, äußerst trockene Region des Südens ist eher flach und bietet uns somit einen weiten Blick übers Land. Die Strecke steigert sich immer weiter im Hinblick auf Ihre landschaftlichen Aspekte, bis sie am Fish River Canyon ihren Höhepunkt erreicht. Nach dem Grand Canyon ist er der zweitgrößte Canyon der Erde und mit ca. 160 km Länge, bis zu knapp 30 km Breite und bis zu 550 m Tiefe der größte Canyon Afrikas. Vom Plateau-Hügel hinter unserem Zeltplatz des Canyon Road Campsite genießt man beim Sundowner einen herrlichen Blick über die Landschaft.
5. Tag: Fish River Canyon (F/-/A; Zelt)
Wir haben heute den ganzen Vormittag Zeit bei besten Lichtverhältnissen den Fish River Canyon und seine grandiose Landschaft zu erkunden und natürlich zu fotografieren:). Der Fish River ist mit 650 Kilometern längster Fluss in Namibia. Er entspringt im östlichen Naukluft Gebirge und mündet südwestlich von Ai-Ais in den Oranje River. Neben verschiedenen Aussichtspunkten bietet eine Wanderung entlang des Canyonrandes spektakuläre Einblicke ins Tal und man hat von dort aus einen beeindruckenden Blick auf den sogenannten "Höllenbogen" (Hell's Bend). Nach einem kleinen Lunch geht es am Canyon entlang immwer weiter südlich bis wir auf den Oranje River - dem Grenzfluß nach Südafrika - stoßen. Hier besteht die Möglichkeit eine aufregende Kanufahrt zu unternehmen oder einfach im Camp zu relaxen.
6. Tag: Entlang des Oranje River und der Diamantensperrzone bis hin ins nostalgische Lüderitz (F/-/-; Hotel)
Am frühen Morgen brechen wir auf, um unsere lange aber nicht minder abwechslungsreiche Tour nach Lüderitz anzutreten. Bei guter Wetterlage, werden wir weiter entlang des Oranje Rivers die landschaftlich besonders reizvolle Gegend genießen. Mit seinen weiten Tälern, immer wieder unterbrochen durch Inselberge, gefolgt von bizarren Bergformationen. Später säumen Tafelberge unseren Weg. Bei Interesse der Gruppe kann ein Abstecher zu der Wasserstelle von Garub unternommen werden, wo man meist aus der Nähe eine Herde der berühmten Wildpferde der Namib beobachten kann. In Lüderitz angekommen haben Sie Zeit die nostalgische sowie farbenprächtige Hafenstadt zu erkunden. Übernachtet wird in einem der gemütlichen Gästehäuser der Stadt.
7. Tag: Geister, Diamanten und grandiose Bergmassive (F/-/A; Zelt)
Heute werden wir zuerst einmal die Geisterstadt Kolmanskop, die einst Zentrum der Diamantenindustrie war, besichtigen. Von dort geht es zuerst wieder Richtung Aus, wo wir die Hauptstraße, immer weiter Richtung Norden, verlassen werden. Wir fahren über die überwältigend weite Neisip-Ebene, wo bei guten Lichtverhältnissen die typischen Pastellfarben zum Vorschein kommen. Absolut paradisische Natur erwartet uns in Form der majestätischen 2.000 m hohen Tirasberge, Granitberge, die zum Wandern und zum Fotografieren gleichermaßen einladen. Übernachtet wird heute urig im Zeltcamp in einer der wunderbar gelegenen Gästefarmen inmitten des Tirasberge Naturparks. Geboten wir uns hier einzigartige Natur (Wüste, Berge, Wildbeobachtungen ) und Farmleben (Rinder- Straußen- Pferdezucht) inmitten roter Granitfelsen.
8. Tag: Pastellene Berge, Weite und Einsamkeit genießen (F/-/A; Zelt)
Nach einem relaxten Frühstück werden wir heut voll und ganz die grandiose Landschaft und Einsamkeit der Tirasberge - ein 125.000 ha umfassender Naturpark - auskosten. Genießen Sie die Weite und Vielfältigkeit dieser wunderschönen Landschaft auf Farmrundfahrten oder Spaziergängen sowie Vogel- und Wildbeobachtungen. Besichtigen Sie die Straußenzucht der Farm oder die Felsmalereien der San. Für Reitbegeisterte können wir fakultativ einen kleinen Reit-Trail organisieren. Am späten Nachmittag fahren wir dann immer weiter nördlich entlang der Rand-Namib, eine wunderschöne Strecke mit stetig wechselndem skurilen Gebirge, welches uns immer wieder grandiose Blicke in die westlich gelegene Namib-Wüste gewährt, bis wir den Eingang zu Namibia´s landschaftlichem Highlight schlechthin- dem Sossusvlei - erreichen. Übernachtet wird im Zeltcamp in nächster Umgebung.
9. Tag: Ein Meer aus rotem Sand im Sossusvlei (F/-/A; Zelt)
Mächtige Dünen aus rotem Sand umschliessen hier eine Lehmsenke ("Vlei"). Die Dünen erreichen Höhen von 300 Metern und gehören zu den höchsten der Welt. Noch vor Sonnenaufgang verlassen wir das Camp zu den gigantischen Dünen von Sossusvlei und werden bei Sonnenaufgang Zeuge eines einzigartiges Schauspiels aus Licht und Schatten. Am Parkplatz rund 5 km vor dem eigentlichen Vlei angekommen besteht nun die Möglichkeit eine ausgedehnte Dünen-Wanderung zu unternehmen. Mit etwas Glück erspähen Sie dabei Oryx-Antilopen, Springböcke oder Strauße. Optional können Sie den Vlei auch per Allradshuttle besichtigen. Auf der Rückfahrt werden wir einen Abstecher zum Sesriem Canyon machen, den sie auf einer kurzen Wanderung kennenlernen können. Bei Sonnenuntergang wird uns wieder ein wunderbares Foto-Highlight der rot wogenden Dünen geboten. Übernachtet wird wieder im gleichen Zeltcamp.
10. Tag: 3-Pässe-Tour rund um das Naukluft-Gebirge (F/-/A; Zelt)
Nach einem stärkenden Frühstück geht es weiter auf steiniger Schotterpiste entlang des Naukluftgebirges, dessen Massiv eine spektakuläre Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten bietet, die von ganzjährigen Bächen durchzogen sind. Die Berge sind ein echtes Wandererparadies. Es besteht die Möglichkeit, eine morgendliche Wanderung vom Parkeingang aus anzutreten. Im Anschluss geht es in die bizarre Welt der Gebirgslandschaft Namibias und Ihrer Pässe, die immer wieder grandiose Aussichten für uns bereithält. Zuerst der Remhoogte, je nach Wetterlage auch der extrem steile Spreetshoogte und zum Abschluss der Gamsberg Pass. Am Fuße des Gamsbergs (2.347m) werden wir heute auch unsere Nacht auf einer familiär geführten Gästefarm mit einer fantastischen Aussicht verbringen. Bei einem landestypischen Braai inmitten des Gebirges lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
11. Tag: Von dem Gebirge an den Atlantischen Ozean (F/-/-; Hotel)
Der vierte Pass - der Kuiseb Pass - liegt nach dem Frühstück und einem grandiosen Sonnenaufgang mit Bergpanorama noch vor uns. Von hier aus führt nun die Straße immer weiter bergab bis zur Atlantik-Küste. Auf unserem weiteren Weg passieren wir Walvis Bay, die drittgrößte Stadt Namibias. Die nun folgende 30 km lange Küstenstrasse nach Swakopmund gehört zu den schönsten Strecken in Namibia. Auf der einen Seite der Strasse die mächtigen Sanddünen der Namib, auf der anderen Seite der leuchtend blaue Atlantik. In Swakopmund angekommen, können Sie entweder einfach im Guesthouse die Seele baumeln lassen oder auf einer kleinen Citytour bereits erste Eindrücke der Stadt mit Ihren zahlreichen Kolonialbauten sammeln. Das Woermann-Haus (das Wahrzeichen), der Leuchtturm, das Marinedenkmal und der Bahnhof, um nur einige Sehenswürdigkeiten zu nennen.
12. Tag: Von Swakopmund nach Windhoek (F/-/-; Hotel)
Am frühen Morgen brechen wir nach Windhoek auf. Die Fahrt führt uns über das Khomas Hochland bis zur Landeshauptstadt. Den Nachmittag haben Sie in Windhoek zur freien Verfügung. Sie können zum Beispiel die Innenstadt mit den zahlreichen Kolonialbauten besuchen.
13. Tag: Reiseausklang (F/-/-)
An diesem letzten Reisetag tritt jeder Reiseteilnehmer seine Rückreise oder individuell gewählte Verlängerung an.
Leistungen:
- Englischsprachiger Reiseleiter
- Flughafentransfers vor Ort
- Safarifahrten wie genannt
- Alle Nationalparkgebühren
- Übernachtungen lt. Programm
- Campingausrüstung auf der Reise
- Alle Mahlzeiten lt. Programm
Hinweise:
Sie sollten eine gewisse Bereitschaft zum Komfortverzicht mitbringen. Mehrstündige Pirschfahrten über teilweise schlechte Straßen oder unebenem Gelände gehören auf Safaris zur Tagesordnung. Einige Zeltplätze verfügen nur über sehr einfache Sanitäranlagen, die nicht unbedingt den europäischen Anforderungen entsprechen.
Aufgrund ungünstiger Verhältnisse, schlechten Wetters, etc. kann es zu Verzögerungen, Routen- oder Programmänderungen kommen. Wir bitten Sie gegebenenfalls um Toleranz und Geduld. Eine Garantie für die exakte Einhaltung der Ausschreibung können wir nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Eine Teilnahme an dieser Reise erfolgt auf eigene Gefahr.
Zusätzliche Ausgaben:
Flug (gerne helfen und beraten wir bei der Buchung), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben
nach oben
|

Reisebeschreibung als PDF
Reisehinweise für Namibia
Ausrüstungsliste für Safaris und Rundreisen
|